Meine Biographie
Das Leben des Manfred J.P. Dudek
Das Jahr 1952. Eigentlich ein Jahr wie jedes andere. Väter meldeten stolz ihre Nachkommen beim Standesamt an. Mit Namen versteht sich. Und dann war da ein Vater, der meldete seinen Sohn an. Manfred sollte er heißen. So hatten es zumindest die Eltern beschlossen. Es muss auf dem Weg zum Standesamt gewesen sein, dass dem Vater einfiel, dass er ja noch einen Bruder und einen Vater hat. Die hatten auch Namen, und so sollte auch sein Sohn heißen. Also Manfred J......... P......... Dudek.
Damals ahnte niemand, was aus diesem, zumindest damals, niedlichen Kerl werden würde. Kabarettist. Und der Vater sagte doch immer: "Junge, werd was Gescheites."
Eine Frage wird von Journalisten immer wieder gern genommen: "Was heißt eigentlich JP?" Aber diese Frage hat MJPD bis heute nicht beantwortet. Selbst ganz enge Freunde kennen nicht alle Vornamen. Vermutlich will er sich damit nur interessant machen.
Nun ja. Dann kam die Schule, Volksschule wie es damals noch hieß. Nur für Jungen. Die Mädchen waren hinter einer hohen Mauer im Nachbargebäude untergebracht. In jungen Jahren beschäftigte ihn auch immer wieder eine Frage: Woher weiß man eigentlich, dass ein Mädchen ein Mädchen ist und kein Junge. Und wieso pinkeln Mädchen im Sitzen. Aber das Interesse an Mädchen war zu dieser Zeit äußerst gering. Erst, als er ein paar Jahre später, einen für ihn unerklärlichen Drang zu Mädchen verspürte, ging er seiner frühkindlichen Frage auf den Grund und fand eine sehr erregende Antwort, die ihn bis heute beschäftigt.
"Junge, werd was Gescheites." .... und so kamen eine
Lehre als Büromaschinenmechaniker und ein paar Gesellenjahre. Dann hat
er in Gelsenkirchen das Abitur nachgebastelt und in Essen an der GH
studiert. Studium abgeschlossen und dann war er Dipl. Sozialarbeiter.
Viele Jahre leitete MJPD Theater-, Kabarett- und Comedyprojekte. Er
schrieb mehrere Jugendtheaterstücke und da er schon immer viel Dummes
und Gescheites erzählen konnte, schrieb er unzählige Kabarett- und
Comedynummern.
1993 entstand die legendäre Gruppe Kabarettich. MJPD war Gründer, Autor und Mitglied des Trios. Zwei Programme wurden bundesweit sehr erfolgreich gespielt. "Zeitgeist" und "...draußen gibt’s nur Kännchen."
Ende 1997 hatte MJPD Premiere mit seinem ersten Soloprogramm "Wird immer wieder gern genommen!" Es folgten neben zahlreichen Gastspielen Radio- und TV-Auftritte, und im Oktober 2003 feierte er im Kulturzentrum Schloss Borbeck Premiere mit seinem zweiten Soloprogramm "Männer sind auch nur Menschen". Mit diesem Programm feierte er große Erfolge in vielen Städten und auf großen bedeutenden Kleinkunstbühnen.
Herbst 2006: Premiere mit dem 3. Soloprogramm "Ja, Sie mich auch!"